IM RAHMEN DES „INTERNATIONALEN TAGES DER DEMOKRATIE“
Hamburger Tage der Demokratie 2026
vom von 9. bis 17. September 2026 in Hamburg
Die Wahlerfolge rechtsradikaler Parteien und die damit verbundene Verschiebung gesellschaftlicher Debatten nach Rechtsaußen gefährden den demokratischen Zusammenhalt, schwächen die Kultur demokratischer Verständigung und tragen zu einer Erosion demokratischer Werte bei.
Unter der Überschrift „Gemeinsam für Demokratie“ laden wir Sie rund um den 15. September, dem Internationalen Tag der Demokratie, zu unserem vielfältigen Veranstaltungsangebot ein.
Denn ein demokratisches Gemeinwesen lebt von Bürger*innen, die für eine demokratische Debattenkultur eintreten und demokratische Institutionen gegen autoritäre und antidemokratische Angriffe verteidigen und die sich der Verbreitung von Hassrede und Desinformation entgegenstellen.
„Wir“, das sind verschiedene Hamburger politische Bildungseinrichtungen. Lernen Sie mit den von uns organisierten „Tagen der Demokratie“ die Vielfalt der politischen Bildung in Hamburg kennen und lassen Sie sich inspirieren.
Dafür bieten wir Ihnen ein abwechslungsreiches Programm: Von thematischen Stadtrundgängen über Vorträge bis hin zu Podiumsdiskussionen – hier finden Sie zahlreiche Gelegenheiten, sich zu den unterschiedlichsten Themen zu informieren, Meinungen zu hinterfragen, mitzudiskutieren und in den Dialog zu treten. Den Auftakt bildet eine gemeinsame Veranstaltung am 09.09.26, bei der alle Veranstalter*innen beteiligt sind.
„Die Demokratie ist nur so stark wie die Menschen, die sich für sie einsetzen.“
In diesem Sinne möchten wir Sie ermutigen, sich aktiv einzubringen und mit uns gemeinsam die Demokratie zu leben und weiterzuentwickeln. Denn Demokratie lebt vom Mitmachen von uns allen und eine Voraussetzung dafür ist, gut und ausgewogen informiert zu sein.
Die Spaltungen in unserer Gesellschaft werden immer größer, Diskussionen sind häufig schwarz / weiß und polarisiert. Eine Ursache für diese Symptome könnte ein Mangel an menschlicher Begegnung sein. Avraham Rosenblum lädt dazu ein, Hummus (das traditionelle Fast- und Comfort-Food des Mittelmeerraumes) zu probieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Mithilfe der “Zauberbindungsfreudenkraft” des Hummus merken wir vielleicht alle, dass wir uns insgesamt näher sind als fremd.
Wir bieten einen Ort an, wo Menschen sich hauptsächlich gedanklich begegnen können. Ein Raum der Begegnung, der Kommunikation, um sich auszutauschen, um Gemeinsamkeiten zu finden und sich zu verständigen.
Wir laden ein, sich an unseren Tisch zu setzen und mit uns leckeren und kostenlosen Hummus zu „speisen“. Damit das gut funktionieren kann gibt es einige Spielregeln und Menschen, die bei hitzigen oder stockenden Gesprächen unterstützen können.
Gefördert durch: Bundesprogramm Demokratie Leben, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Bezirksamt Hamburg-Mitte.
Wie Medien sie deuten – und warum Emotionen und Symbole das Demokratievertrauen beeinflussen
Do., 10.09.DISKUSSION
Warum wurde Olaf Scholz’ „ruhige Art“ in verschiedenen Phasen so unterschiedlich bewertet? Weshalb sind bei Annalena Baerbock oder Heidi Reichinnek emotionale Ansprache und der Umgang mit der eigenen Rolle besonders wichtig?
Politikstile beschreiben das „Wie“ des politischen Handelns: Auftreten, Rhetorik, Mediennutzung, Kleidung, Rollenbilder. Diese symbolische und emotionale Dimension ist zentral für politische Kommunikation und nicht zu verwechseln mit bloßer Symbolpolitik.
Die Studie analysiert, wie deutsche Leitmedien über die Politikstile der Spitzenkandidat*innen zur Bundestagswahl 2025 berichtet haben und welchen Einfluss das auf das Vertrauen in die Demokratie hat.
Wir schauen auch auf die Politikstile in Hamburg und bringen Politik, Journalismus und Wissenschaft miteinander ins Gespräch.
Mit Katharina Fegebank (Bündnis90/DIE GRÜNEN, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft), Dr. Ole Meinefeld (Leitung Grüne Akademie, Heinrich-Böll-Stiftung), Aryan Shooshtari (Universität Duisburg-Essen) und weiteren Gästen.
Datum
Donnerstag, 10.09.2026
Uhrzeit
18:00 Uhr
Treffpunkt
betahaus am Gänsemarkt
Gänsemarkt 43
20354 Hamburg
Die „Tage der Demokratie“ in Hamburg sind ein gemeinsames Projekt freier Träger der politischen Bildung, die von der Hamburger Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung über die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg gefördert werden. Außerdem mit dabei sind die Hamburger Volkshochschule (VHS), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. Die Träger haben ein je eigenes Profil, sind aber verbunden in ihrem Engagement für Demokratie, Menschenrechte und der Lust an der politischen Diskussion. Sie sind im Verband „Weiterbildung Hamburg“ organisiert, der regelmäßig die Qualität der Bildungsangebote überprüft. Mit den „Hamburger Tagen der Demokratie“ treten wir bewusst gemeinsam in die Hamburger Öffentlichkeit und freuen uns darauf, alte Bekannte wieder zu sehen und neue Kontakte zu knüpfen.
Die 2026 beteiligten freien Träger der politischen Bildung sind:
Herausgegeben im Namen aller Veranstalter*innen von Frank Heidrich, Julie Salviac und Antje Windler.
Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Presserechts: Regionalbüro Nord der Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. Julie Salviac Mönckebergstraße 22 20095 Hamburg